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Artikel von PatrickWeber00 | 22.02.12 11:00 | 295 Augepos. bewerten

Das harte Café der Legenden

295 Auge
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Man muss die Feste feiern, wie sie fallen. Und gerne auch mal länger. Im Hard Rock Café München derzeit zehn Tage lang, für jedes Jahr des Bestehens eine eigene Party.

 

 

 

 

Mit Live-Musik von Justin Furstenfeld (Blue October), einer DJ-Night, der The Art of Hard Rock- Kunstausstellung, speziellen Burger-Angeboten und einer großen Geburtstagsparty inklusive Ständchen von Pohlmann, die aber nur für geladene Gäste ist.

 

Gestern um 16 Uhr ging’s los mit geführten Touren durch die Memorabilia-Sammlung mit Ausstellungsstücken von Madonna, Bob Geldof, den Black Eyed Peas, den Sportfreunden Stiller, Jan Delay oder Silbermond, heute ab 18 Uhr steigt eine Tauschbörse für Sammler der legendären Hard Rock Café-Pins. Morgen ab 21 Uhr führt die fünfköpfige Band The Milestones die Gäste auf eine Reise durch die Geschichte des Rock’n’Roll.

 

Zum Repertoire gehören Klassiker von Lenny Kravitz, Chuck Berry, Tina Turner, den Rolling Stones, aber auch aktuelle Hits. Und während die Corporate Identity der weltweit 137 Filialen sogar die Anzahl der Zwiebelringe aufden Burgern vorschreibt, wird am 25. Februar ein Ausbund an Individualität zum Spezial-Preis aus der Küche geschickt:

 

Den „Obazda-Burger“ gibt es an diesem Tag zum Geburtstags-Preis von zehn Euro. Mit Hard Rock im eigentlichen Sinn hat das alles zwar nichts zu tun, trotzdem – oder vielleicht auch deshalb – erfreuten sich in der letzten Dekade mehr als zwei Millionen lokale, nationale und internationale Gäste in dem 311 Quadratmeter großen Restaurant an Burger, Pizza, Bier. Manchmal gibt’s auch Stars zum Anfassen auf der kleinen Live-Bühne.

 

Musiker und Bands wie H-Blockx, Tom Beck, The Rasmus oder Christina Stürmer rockten mal mehr, mal weniger hart, dazu lokale Größen wie Stefan Dettl (La Brass Banda), der in den Anfangsjahren gegenüber im Hofbräuhaus gespielt hat. „Aber in den Pausen bin ich immer schnell rüber und habe mir die tollen Memorabilia angeschaut. Und natürlich davon geträumt, auch mal Rockstar zu werden“, sagt der Trompeten-Gott.

 

Es sind die Träume von echten Karrieren, die das Hardrock Café global verkauft. New York, Rio, Tokio. Der Traum ist überall gleich, das Hard Rock Café nicht. Oder wo sonst gibt es denn
schon einen Obazda-Burger?

 

(Thomas Oßwald)
 

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