Übersicht »Witzig und Kraus kotzen sich aus
Artikel von PatrickWeber00 |
13.02.12 12:00 |
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Februar ist ja so ein Durchhängermonat. Der Winter nervt langsam, aber den Frühling kann man noch nicht riechen. Wenn er nicht nur 28 bzw. 29 Tage hätte, oder es den Fasching nicht gäbe, bekäme der Februar echte Chancen auf Platz 1 der suizidreichsten Monate zu kommen.

Den Fasching gibt’s aber. Leider. Denn wir zwei echte Grantlhuber („Miesepeter“, für alle Preußen) hassen den Fasching natürlich. Da meinen die Deppen man erkennt sie nicht mehr als solche. Bloß weil sie sich verkleiden. Dabei weiß heute ein jedes Kind das sich nur Deppen verkleiden und somit wieder als solche erkannt werden. Selbst die katholische Kirche findet den Fasching saublöd und hat deswegen auch keinen Feiertag dafür spendiert. Für gewöhnlich haut sie die Feiertage für jede zweite Tankstelleneröffnung, oder irgendeinen Heiligen raus.
Ja, liebe Katholiken, die Pressefreiheit erlaubt uns sogar Scherze über die Kirche. Wenn wir wollten könnten wir sogar noch eine derbe Gotteslästerung nachschieben. Obwohl, dafür würden wir in Bayern auf dem Scheiterhaufen brennen, oder mit 20 Priestern in eine Knabenumkleidekabine gesteckt. Darum lassen wir das mal lieber. Zumal die Jugend von heute sowieso lieber in eine Afterhour geht, als Sonntag vormittags in die Kirche. Das macht uns DJs dann zu den neuen Priestern und die Clubbetreiber zu den neuen Päpsten. Und wie die Kirche streben auch die Clubbetreiber scheinbar eine Monopolstellung an. So reißen sich die Haidingers und Faltenbachers alles was es an Gastronomie in München gibt unter den Nagel. In einigen Jahren gibt es sicherlich nur noch 089, Milchbar und Cavos-Klone und Witzig & Kraus haben jeden Abend fünf DJ-Bookings, weil wir bekanntlich für die Haidinger- und Faltenbacher-Päpste auflegen.
Schöne neue Welt!!! Und wir fragen jetzt mal gar nicht nach, ob ihr Aldous Huxley kennt. Und? Kennt ihr ihn? Verdammt, doch nachgefragt! Aber durch fragen lernt man ja bekanntlich und Ende Januar haben wir uns so einiges gefragt:
Muss das denn sein, dass italienische Kapitäne Schiffeversenken im Mittelmeer spielen, nur um eine Insel zu grüßen und irgendwelchen Seemannsflittchen zu imponieren? Ist es von Nöten, dass sich der Bundespräsident wie eine typische P1-Tussi dauernd einladen lässt? Und hat die Presse wiederum keine anderen Themen außer dem Urlaubsverhalten unseres Staatsoberhauptes?
Aber auch auf lokaler Ebene gibt es Missstände die Fragen aufwerfen. Warum unternimmt keiner was gegen das Mandalina, das immer noch die Münchner Facebookgemeinde terrorisiert? Mit Fakeprofilen von Fakeschönheiten die ein Interesse daran faken, sich mit „Dir“ im Mandalina zu treffen. Gibt’s es den Laden eigentlich wirklich, oder ist das auch nur ein Fake? Dies wird von uns bis zur nächsten Ausgabe knallhart recherchiert. Wir werden bis zum Äußersten gehen und falls es die Situation erfordert werden wir die Lokalität sogar als Gast aufsuchen. So investigativ, dass selbst der Wallraff Günter daneben blass aussieht. Was? Ihr kennt Günter Wallraff nicht? Sorry, wir vergessen manchmal, dass wir für das Undercover Magazin und nicht für den Spiegel schreiben. Und damit das auch so bleibt, können wir nur zum wiederholten Male betonen: wie froh wir sind diese Kolumne schreiben zu dürfen und das es uns ermöglicht wird unseren so typischen Dödelhumor auszuleben, der oft grenzwertig erscheinen mag.
In diesem Sinne Helau, Alaaf und Amen,
Eure Faschingsprinzen.